150 Jahre „Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige“

Freilichtausstellung am Haupteingang Günthersburgpark. Verlängert bis zum 29.10.11

Noch bis 31. Mai im Oeder Weg: Fotoausstellung “Das Nordend – damals und heute”

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Geschichten u. die Geschichte des NORDENDs

Gesucht werden Photographien und Geschichten
vor 1970 aus Nordend/Bornheim.

Wer kann etwas über diese Zeit erzählen, von Erlebnissen und Erinnerungen,
auch die der Eltern oder der Großeltern?

Wer hat Dokumente, vor allem Fotos aus dieser Zeit?

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Jeder Beitrag ist willkommen!

Melden Sie sich bitte beim:

StadtteilHistoriker
Jörg Harraschain
60318 Frankfurt am Main
Schwarzburgstraße 86
Telefon: 069 – 59 58 58
E-Mail: joerg@harraschain.de

1. Das Nordend – Geschichte und Gegenwart

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Man sagt, die Bezeichnung „Nordend“ wurde in Frankfurt seit ca. 1850 üblich. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab es einzelne Gutshöfe, wie z.B. den „Adlerflichtscher Hof“, den „Stalburgischer Hof“, den „Holzhausentscher Hof“ und den „Bertramshof“. Auch gab es etliche Weinberge vor den Toren der Stadt, wie man heute noch am Lohrberg sehen kann.
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2. Einkaufen

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Das Nordend zeichnete sich durch viele kleine Läden und Handwerksbetriebe aus. Viele Läden waren an den Straßenkreuzungen, die Betriebe oft in den Hinterhöfen zu finden. Die Hausecken an den Kreuzungen waren abgeschrägt und dort für die Ladeneingänge oft mit kleinen Stufen versehen.
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3. Verkehr

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(1) Die Kutsche aus dem Jahr 1932 (in der Hansteinstraße) war schon lange nicht mehr wichtigstes Verkehrsmittel in der Stadt, wurde aber gern bis in die 50er Jahre benutzt, um ein Brautpaar zur Trauung in den Römer zu fahren.

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4. Friedberger Landstrasse

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(1) Die Friedberger Landstraße beginnt für das Nordend südlich der Friedberger Warte, die zu Bornheim gehört. Um den Autoverkehr ungehinderter nach Frankfurt ein-und ausfließen zu lassen, wurde 1970 diese Straße verbreitert, begradigt und verlegt. Der südliche Teil wurde in „Merkatorstraße“ umbenannt. (2) Das Foto (6) zeigt die heutige Merkatorstraße in Richtung St. Peters-Kirche.
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5. Günthersburgallee und mehr

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(1) vermutlich Rohrbachstraße 18

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6. Kneipen

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zu 1) Die Gastwirtschaft „J.J.Jungel“ mit eigener Kelterei und Lagerbier lag in der Vogelsbergstraße 17. Der Apfelweinkranz war schon damals ein Symbol für den neuen Apfelwein. Lange Zeit war in diesem Haus die Gastwirtschaft „Nagell“. Heute ist dort eine Lotto-Toto-Annahmestelle mit einem Kiosk. Rechts vom Haus ist die wunderbare Bäckerei „Kronberger“. Ich will mehr »

7. Institutionen

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(1) Die Taubstummen – und Erziehungsanstalt an der Rothschildallee wurde von dem Frankfurter Lehrer Ludwig Kosel (Koselstraße!) gegründet. Die finanziellen Mittel wurden zunächst durch private Spenden aufgebracht, bis schließlich 1861 eine Stiftung des öffentlichen Rechts entstand. Das hier zu sehende Gebäude wurde im Jahre 1900 errichtet, 1943 als Lazarett benutzt, um schließlich im Jahr 1971 abgerissen zu werden. Ich will mehr »

8. Evangelische Wartburgkirche

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Im Jahre 1955 wurde die Evangelische Wartburggemeinde gegründet. Zunächst feierte die Gemeinde ihre Gottesdienste im Gemeindehaus der damaligen Johannisgemeinde in der Günthersburgallee 94. Weil die Gemeinde ständig wuchs, wurde schon bald mit der Planung und Errichtung einer neuen Kirche begonnen. An der Kreuzung Hartmann-Ibach-Straße und Hallgartenstraße entstand die Wartburgkirche. Ich will mehr »

9. Philanthropin

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Das Philanthropin liegt in der Hebelstraße, einer Seitenstraße der Eckenheimer Landstraße, in der Nachbarschaft zur Musterschule. Ich will mehr »

10. Apotheken

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(1) die Schiller-Apotheke in der Glauburgstraße kurz nach dem 2. Weltkrieg. Sie war die erste in Frankfurt, die nach dem Krieg ihre Arbeit wieder aufnehmen durfte. Sie wurde damals von Herrn Karl Ludwig Miserre geführt. Heute hat in der dritten Generation Dr. Eva Maria Miserre die Geschäftsführung inne. Ich will mehr »

11. Luisenhof / FES

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(1) Luisenhof
Die Familie Rothschild ließ 1866 als Nebengebäude der „Günthersburg“ (im Park, 1840 abgerissen!) den Luisenhof (an der Weidenbornstraße, Bornheim) erbauen. Die Stadt erwarb 1889 das Grundstück und errichtete noch im selben Jahr ihren Fuhrpark. Seitdem diente der Luisenhof als Verwaltungssitz und Depot der Müllabfuhr und der Straßenreinigung, war also auch fürs Nordend zuständig. Das „Herrenhaus“, das man in der Mitte von Bild (1) sehen kann, ist noch heute erhalten und dient seit 1996 der FES (Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH) als zentrales Verwaltungsgebäude. Ich will mehr »

12. Merianbad

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Das Merianbad liegt im unteren (südlichen) Bereich der Berger Straße am Merianplatz.
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13. Freizeit

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Erst in der Neuzeit nach der industriellen Revolution entstand der Begriff Freizeit. Eine Trennung zwischen der Arbeit und dem sonstigen Leben gab es über Jahrhunderte nicht. Ich will mehr »

14. Männer

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(1) Ist er nicht furchterregend, der Boxer von 1924? Ich will mehr »

15. Frauen

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1) Frauen trugen im 17. Jahrhundert schwarze Brautkleider, weil schwarz bis ins 18. Jahrhundert eine Modefarbe war. Später setzte sich die Farbe weiß durch. Es besteht die Vermutung, dass nur eine „Jungfer“ weiß tragen durfte; eine Witwe, die wieder heiratete, durfte nur schwarz tragen. (Foto vor 1900) Ich will mehr »

16. Kinder

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1. zeigt ein Schulmädchen beim Überqueren der Günthersburgallee in Höhe der Rothschildallee. Bis in die 80er Jahre war es üblich, dass die Schulkinder Schulranzen trugen.
(um 1900) Ich will mehr »

17. Nazizeit und Krieg

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(1) NordendbewohnerInnen, die sich zu einer Luftschutzübung vermutlich in einer Schule einfinden mussten. Das Datum 1937 belegt, dass schon vor Beginn des Weltkrieges II (1. Sept. 1939 mit dem Überfall auf Polen) das Deutsche Reich auf einen Krieg vorbereitet wurde. Ich will mehr »

18. Veränderungen

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Die Fotos 1 – 3 zeigen die Veränderungen des Rotlintcafés in der Rotlintstraße 60. (Straße zwischen Friedberger Platz und Münzenbergstraße nördlich des Alleenringes, fast parallel zur Frd. Ldstr.) Bild 1 stammt von 1933. Ich will mehr »